Buehnenbild_Vorstand_DMoeller-DRK-Region-Hannover_RD_Rettungswagen.jpg Foto: D. Möller / DRK
SatzungSatzung

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§ 1 und § 2 der Satzung des DRK

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§ 1 - SelbstverstÀndnis

(1) Das Deutsche Rote Kreuz ist die Gesamtheit aller Mitglieder, VerbĂ€nde,Vereinigungen, privatrechtlichen Gesellschaften und Einrichtungen des RotenKreuzes in der Bundesrepublik Deutschland. Die Mitgliedschaft im Deutschen Roten Kreuz steht ohne Unterschied der NationalitĂ€t, der ethnischen Zugehörigkeit, des Geschlechts, der Religion und der politischen Überzeugung allen offen, die gewillt sind, bei der ErfĂŒllung der Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes mitzuwirken.

(2) Das Deutsche Rote Kreuz bekennt sich zu den sieben GrundsÀtzen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung:

  • Menschlichkeit
  • Unparteilichkeit
  • NeutralitĂ€t
  • UnabhĂ€ngigkeit
  • Freiwilligkeit
  • Einheit
  • UniversalitĂ€t.

Diese GrundsĂ€tze sind fĂŒr alle VerbĂ€nde, Vereinigungen, privatrechtlichen Gesellschaften und Einrichtungen des Deutschen Roten Kreuzes sowie deren Mitglieder verbindlich. Das Deutsche Rote Kreuz ist gemeinsam mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften sowie den anderen anerkannten Nationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften ein Bestandteil der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung.

(3) Das Deutsche Rote Kreuz e. V. (Bundesverband) ist die nationale Rotkreuzgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Es nimmt die Aufgaben wahr, die sich aus den Genfer Rotkreuz-Abkommen, den Zusatzprotokollen und den BeschlĂŒssen der Internationalen Konferenz des Roten Kreuzes und Roten Halbmonds ergeben. Es achtet auf deren DurchfĂŒhrung im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und vertritt in Wort, Schrift und Tat die Ideen der NĂ€chstenliebe, der VölkerverstĂ€ndigung und des Friedens. Das Deutsche Rote Kreuz e. V. ist von der Bundesregierung und vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz als Nationale Rotkreuz-Gesellschaft im Sinne der Genfer Rotkreuz-Abkommen anerkannt und wirkt im stĂ€ndigen SanitĂ€tsdienst der Bundeswehr unter der Verantwortung der Bundesregierung als freiwillige Hilfsgesellschaft mit.

(4) Das Jugendrotkreuz ist der anerkannte und eigenverantwortliche Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes. Durch seine Erziehungs- und Bildungsarbeit fĂŒhrt das Jugendrotkreuz junge Menschen an das Ideengut des Roten Kreuzes heran und trĂ€gt zur Verwirklichung seiner Aufgaben bei. Das Jugendrotkreuz vertritt die Interessen der jungen Menschen des Deutschen Roten Kreuzes.

§ 2 - Aufgaben

(1) Das Deutsche Rote Kreuz e. V. ist ein anerkannter Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege. Es nimmt die Interessen derjenigen wahr, die der Hilfe und UnterstĂŒtzung bedĂŒrfen, um soziale Benachteiligung, Not und menschen-unwĂŒrdige Situationen zu beseitigen sowie auf die Verbesserung der individuellen, familiĂ€ren und sozialen Lebensbedingungen hinzuwirken.

(2) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch folgende Aufgaben:

  • Hilfe fĂŒr die Opfer von bewaffneten Konflikten, Naturkatastrophen und anderen Notsituationen,
  • VerhĂŒtung und Linderung menschlicher Leiden, die sich aus Krankheit, Verletzung, Behinderung oder Benachteiligung ergeben,
  • Förderung der Gesundheit, der Wohlfahrt und der Bildung,
  • Förderung der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen,
  • Förderung der Entwicklung nationaler Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften im Rahmen der Satzungen und Statuten der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung,
  • Förderung der TĂ€tigkeit und Zusammenarbeit seiner MitgliedsverbĂ€nde,UnterstĂŒtzung bei der Spende von Blut und Blutbestandteilen zur Versorgung der Bevölkerung mit Blutprodukten,Suchdienst und FamilienzusammenfĂŒhrung,
  • Förderung der Rettung aus Lebensgefahr (u. a. Bergrettung, Wasserrettung) einschließlich der dazugehörenden AktivitĂ€ten, wie Rettungsschwimmen sowie die DurchfĂŒhrung rettungssportlicher Übungen und Wettbewerbe.

Die ErfĂŒllung dieser Aufgaben durch den Deutsches Rotes Kreuz e. V. erfolgt aufgrund seines SelbstverstĂ€ndnisses (§ 1) und gemĂ€ĂŸ seiner Möglichkeiten (§ 26).

(3) Das Deutsche Rote Kreuz e. V. nimmt als freiwillige Hilfsgesellschaft fĂŒr die deutschen Behörden im humanitĂ€ren Bereich die Aufgaben wahr, die sich aus den Genfer Rotkreuz-Abkommen von 1949, ihren Zusatzprotokollen und dem DRK-Gesetz ergeben. Zu diesen Aufgaben gehören insbesondere

  • die Verbreitung von Kenntnissen ĂŒber das humanitĂ€re Völkerrecht sowie die GrundsĂ€tze und Ideale der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung,
  • die Mitwirkung im SanitĂ€tsdienst der Bundeswehr einschließlich des Einsatzes von Lazarettschiffen,
  • die Wahrnehmung der Aufgaben eines amtlichen AuskunftsbĂŒros,
  • die Vermittlung von Familienschriftwechseln.

(4) Im Rahmen seiner satzungsgemĂ€ĂŸen Aufgaben nimmt das Deutsche Rote Kreuz e. V. ferner die ihm durch Bundesgesetz oder Landesgesetz zugewiesenen Aufgaben wahr.

(5) Das Deutsche Rote Kreuz e. V.wirbt fĂŒr seine Aufgaben in der Bevölkerung. Es sammelt fĂŒr die ErfĂŒllung dieser Aufgaben Spenden.

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